Klare Rinderbrühe

16. Februar 2012 - 4 Kommentare

Rezept: Klare Rinderbrühe

In meinem Beitrag über die gekörnte Brühe hatte ich mich etwas darüber ausgelassen, wie in der heutigen Gastromie geschummelt wird und immer mehr Fertigprodukte zum Einsatz kommen. Das Problem ist eben, dass es immer mehr Leute gibt, die meinen, sie können mal schnell ein Restaurant eröffnen und viel Geld damit verdienen. Damit sie dem Ziel schnell näher kommen wird an jeder Ecke gespart. Anstatt einen richtigen Koch einzustellen, stellt sich der gelernte Bürokaufmann selbst in die Küche und “kocht” sein Süppchen. Leider wird hier oft auch an der falschen Stelle gespart und kurz vor oder knapp nach dem Untergang wird dann ganz laut nach den Kochprofis oder Herrn Rach gerufen. Das ist auch gut so, denn ich schaue die Sendungen ganz gerne und mir würde etwas fehlen, wenn sie abgesetzt werden ;-)

Eines der meist verfälschten Produkte ist in der heutigen Gastronomie die Fleischbrühe, egal welcher Art. Das hat auch einen Grund. Es ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch teuer, sie selbst herzustellen. So eine geklärte Rinderbrühe braucht rund 3-4 Stunden Zeit (mit Abkühlen usw.) und kostet locker 4-5 € pro Liter. Aber es lohnt sich, glaubt mir!

So, nun bin ich ja nicht der Erste, der über die geklärte Rinderbrühe (Rindsconsommé) berichtet, deshalb möchte ich mich auch auf Ralf von onlyfood.de beziehen, bei dem ich das Rezept durch Zufall fand. Ich habe es dann auf meine vorhandenen Zutaten angepasst.

Zutaten

ergibt ca. 1-1,5 Liter Brühe

1,2 kg 0,5kg Rindersuppenfleisch + 200g Rinderhack
2-3 Rinderknochen
1 Zwiebel
1 Nelke
1 Lorbeerblatt
1 Bund Suppengrün
2 Eiweiß
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Zubereitung gibt es wie fast immer in einer ansehnlichen Slideshow ;-)

 

Viel Spaß beim Nachkochen

Klare Rinderbrühe, 5.0 out of 5 based on 2 ratings

Ähnliche Artikel:



Passende Bücher zum Thema

Abonnieren


 

Oder du abonnierst den Blog per RSS-Feed

GD Star Rating
loading...

Dieser Artikel wurde bereits 943 mal gelesen

Schlagwörter

4 Kommentare

  • Ja, eine gute Consommé ist was feines. Schade daran, also beim klären im Allgemeinen, finde ich die Verschwendung von dem guten Hack. Darum mach ich das auch nicht. Oder kann man die Pampe dann noch irgendwie essen? Denke eher weniger…

    Gruß Tom

    GD Star Rating
    loading...
    • Ja das finde ich auch. Naja, vielleicht hilft die Pampe ja gegen nen Kater. Probiers mal aus :-)

      Grüße

      GD Star Rating
      loading...
  • [...] und zum Schwarzwälder Schinken geben. Schmoren und gelegentlich mit Sahne und selbstgemachte Brühe ablöschen. Wirsing [...]

  • [...] der Suche nach Rezepten, mit denen Siedfleisch verwertet werden kann, das bei der Herstellung von Brühe übrig bleibt und zu schade ist, weggeworfen zu [...]

Kommentarformular