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SWR3 Grillparty - Vorspeise

12. April 2012 - 1 Kommentar

Rezept: Ostereier vom Grill mit Löwenzahn und Frühlingskräuterdressing (SWR3 Grillparty)

Sodele, heute gibt es das erste Rezept der SWR3 Grillparty. Als Vorspeise gab es “Ostereier vom Grill mit Löwenzahn und Frühlingskräuterdressing”, was SWR3 bereits Tage zuvor im Radio immer wieder beworben hatte. Das Rezept klingt spektakulärer als es eigentlich ist. Deswegen extra den Grill anzuwerfen lohnt sich ganz sicher nicht. Mit einem Topf auf dem Herd und einer Pfanne zum anschließenden Anbraten wäre es auch getan.

Aber auf dem Grill macht es viel mehr Spaß und man hat den Vorteil, die frische Glut vor dem eigentlichen Grillen noch für was Anderes zu nutzen. Oft feuert man den Grill nämlich an, hat dann eine perfekte Glut, die über mehrere Stunden hält und legt dann für maximal 10 Minuten sein Fleisch drauf. Da kommt solch ein Rezept wie gerufen. Grill anheizen, Bierchen auf und wenn er soweit ist, vor dem Hauptgang noch schnell ein Ei mit halbflüssigem Kern und mit krossem Speck umwickelt genießen.

Wie das Ganze funktioniert, möchte ich kurz erklären. Im Rezept möchte ich die komplette Vorspeise vorstellen, samt Löwenzahnsalat und Ei vom Grill.

Zutaten

für 4 Personen, leicht modifiziert – das Original steht hier zum Download bereit

4 Eier
8 Scheiben Schwarzwälder Schinken
Saft und Abrieb von 1 unbehandelten Zitrone
50 ml Geflügelfond, selbstgemacht natürlich :-)
30 ml Walnussöl
1 TL Akazienhonig
Salz, Pfeffer
100 g Creme fraîche oder Schmand
beliebige Kräuter + Schnittlauch
100 g Löwenzahn, im original Rezept waren es 200g. Das fand ich zu viel
Rucola, nach Belieben
Walnussöl zum Marinieren

Zubereitung

Laut Johann Lafer soll man die Eier auf dem Grill in einer Schüssel mit Wasser kochen. Meiner Meinung nach kann man sie auch gut auf dem Herd kochen. Außer man hat wirklich eine bombenmäßige Glut, die zu schade wäre, lediglich wegen 4 Steaks angefeuert worden zu sein.

Vorteil beim Kochen auf dem Herd: Ist die Glut fast bereit zum Grillen, können kurz vorher die Eier gekocht werden, ohne viel Hitze zu verschwenden, falls man eine etwas kleinere Glut mit weniger Kohlen angefeuert hat.

Die Eier werden so lange gekocht, bis das Eiweiß gestockt hat. Das Eigelb sollte noch halbflüssig sein. Das dauert ca. 6-7 Minuten. Anschließend sollten die Eier in eiskaltem Wasser einige Minuten abgekühlt werden, damit das Eigelb nicht doch noch durchzieht und fest wird. Ich verstehe nicht, warum Johann Lafer seine Eier am Ostersonntag sofort nach dem Kochen weiterverarbeitet hatte. Aber darüber hatte ich ja bereits genug philosophiert.

Sind die Eier abgekühlt, werden sie geschält und mit zwei, leicht versetzten, Scheiben Schwarzwälder Schinken umwickelt. Anschließend werden die Eier auf dem Grill bei direkter Hitze von allen Seiten so lange gegrillt, bis der Speck kross ist. Vorsicht: Dauer es zu lange, kann es passieren, dass die Eier dann doch noch komplett durchziehen. Aber wir wollen ja einen halbflüssigen Kern behalten.

In der Zwischenzeit kann das Dressing zubereitet werden. Saft und Abrieb der Zitrone, Geflügelfond, Walnussöl, Honig und Schmand in einen Shaker geben. Salz, Pfeffer und Kräuter hinzugeben und gut durchschütteln, damit ein homogenes Dressing entsteht.

Dann den Rucola und den Bettscheißer – pardon, Löwenzahn – in etwas Walnussöl und Salz marinieren. Auf einem Teller anrichten und das Dressing darüber geben. Das Ei der Länge nach halbieren, etwas pfeffern und auf den Salat legen

Et voila

Ostereier vom Grill mit Löwenzahn und Frühlingskräuterdressing

Ostereier vom Grill mit Löwenzahn und Frühlingskräuterdressing (SWR3 Grillparty), 5.0 out of 5 based on 3 ratings

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1 Kommentar

  • Dieses “Grill”rezept war für uns das Highlight des Tages. Das Salatdressing war superlecker. Beim nächsten mal wir es, genau wie Du es beschreibst, mit einigen Kräutern statt dem Kerbel abgewandelt und den Löwenzahn brauch ich auch nicht mehr. Wie wäre es mit einem schönen zarten Wildkräutersalat?

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