Shopping Cart

Dinnete

5 aus 2 Bewertungen

Beschreibung

Das erwartet dich!

Ebbes ganz guats
Dinette, Dennete, Deie, Dinnede, Dinne, Dünne, Dünnele, Dinnele, Dennetle, Wähe, Wehe, Rahmbeet, Blooz, Scherrkuchen - Eine Spezialität mit vielen Bezeichnungen. Verbreitet in ganz Baden-Württemberg und unter ganz unterschiedlichen Namen anzutreffen, handelt es sich dabei immer um dasselbe; einen herzhafter Kuchen, den man aus Hefeteig zubereitet und mit Rahm, Schinken und Schnittlauch belegt. Er ähnelt stark dem Elsässer Flammkuchen, besteht allerdings aus Brotteig und wird zuweilen auch mit Sauerkraut oder Kartoffeln belegt. Und wie so oft sind es auch hier wieder diese Dinge, die aus einem "notwendigen Übel" eine Spezialität entstehen ließen. Denn ursprünglich war dieser Teigfladen ausschließlich dazu gedacht, die Temperatur des Holzofens im Backhaus zu testen, bevor man das Brot einschoss. Nach dem Brotbacken wurde der übrige Teig dann nach Lust und Laune belegt. Daraus entstand dann wohl eine meiner Leibspeisen. Wird es auch deine?

Info & Nährwerte

Nährwerte entsprechen einer Portion

Arbeitszeit 1 Stunde
Kochzeit 1 Tag 4 Stunden
Gesamtzeit 1 Tag 5 Stunden
Schwierigkeit normal
Kalorien
744.7
Protein
 
22.9
g
19
%
Kohlenhydrate
 
113.1
g
38
%
Fett
 
20.4
g
31
%
Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Diät.
5 aus 2 Bewertungen
Kommentare anzeigen (2) Rezept drucken

Zutaten

Portionen können im Eingabefeld anpepasst werden.
Pro Tipp: Bereits hingerichtete Zutaten kannst du ganz einfach per Checkbox abhaken

Portionen:   4

Sauerteig

  • 60 g Mehl, Roggen (Type 1150)
  • 60 g Wasser
  • 12 g Sauerteig Anstellgut

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 480 g Mehl, Weizen (Type 550)
  • 60 g Mehl, Roggen (Type 1150)
  • 330 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 5 g Hefe

Belag

  • 200 g Schmand, oder Saure Sahne
  • 125 g Speckwürfel
  • ½ Bund Frühlingszwiebeln
  • 100 g Pellkartoffeln, vom Vortag
  • 100 g Sauerkraut

Eigene Notizen

Zubereitung

Tipp: Zuerst ganz durchlesen, dann zubereiten.

  • Zur Info: Die Zeitangaben sind so gewählt, dass die Dinnete samstags um 18 Uhr gebacken werden können. Noch besser klappt die Planung mit der Brotback-App von Lutz Geißler (keine bezahlte Werbung, sondern pure Überzeugung)
  • Freitag 14 Uhr: Die Sauerteigzutaten mischen und in einer verschließbaren Schüssel 12-16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Samstag 6 Uhr: Die Hauptteigzutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten und elastischen Teig kneten.
  • Den Teig 90 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten.
  • Samstag 8 Uhr: Teiglinge zu ca. 250 g abstechen und schonend rund einschlagen.
  • In Olivenöl wälzen und in eine flache Wanne oder ein hohes Blech setzen.
  • Zugedeckt ca. 8-12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
  • Samstag 17 Uhr: Backofen mit Pizzastein gut vorheizen (mindestens 250 °C). Wir hatten den Gasgrill mit Pizzastein auf mehr als 350 °C vorgeheizt.
  • Währenddessen Schmand glatt rühren, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Pellkartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
  • Samstag 18 Uhr: Teiglinge jeweils direkt auf einer Grillmatte zu Dinnete ausziehen, mit Schmand bestreichen und beliebig belegen.
  • Dinnete im heißen Ofen goldbraun backen (je nach Temperatur ca. 6-15 Minuten). Bei uns hat das im Grill ca. 6 Minuten gedauert.
Für dieses Rezept wurde das folgende Rezept (Quelle) erprobt und optimiert: https://www.ploetzblog.de/2020/08/15/dinnete/

Das Rezept wurde mit viel ❤️ gekocht von...

Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen. Schreibe dazu einfach einen netten Kommentar!

💡 Mein Lese-Tipp

Verwandte Rezepte, Blogbeiträge & Produkte






Kommentare

2 comments

  1. 5 Sterne
    Im Urlaub am Bodensee als „Dinnele“ gegessen und sehr lecker gefunden. In der Speisekarte war zu lesen, dass für die Herstellung Brotteig verwendet wird.
    So habe ich nach einem Rezept gesucht. In den allermeisten Rezepten wird ausschließlich Hefe verwendet. So war ich froh, dieses Rezept entdeckt zu haben. Da ich regelmäßig Brot backen, habe ich Anstellgut immer im Kühlschrank.
    Heute gab es nun die „Dinnele“ und sie waren super lecker.
    Der Teig sehr gut gelungen und war ganz toll zu verarbeiten.
    Es wird bei uns nun öfter „Dinnele“ geben. Und irgendwann probiere ich sie auch mit Sauerkraut.

    1. Hallo Sylvia,
      das freut mich sehr zu lesen. Danke für das tolle Feedback und viel Spaß mit meinen anderen Rezepten.
      Viele Grüße Jens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Recipe Rating





Werbehinweis für Links mit Sternchen (*):
Diese Seite kann Affiliate-Links beinhalten, die mir eine kleine Provision einbringen, wenn du Produkte darüber kaufst. Für dich entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten. Mehr Informationen darüber findest du hier.

[test_shortcode]
[test_shortcode]
[print_related_sketchrezept_id]